Gimbap: Koreanische Reisrollen zum Mitnehmen

In Nori gerollter Reis mit bunter Gemüse-, Ei- und Fleischfüllung – das koreanische Picknick- und Pausenbrot, das zuletzt auch auf TikTok und Instagram die Runde gemacht hat.
Zutaten
- 4 Blätter Gim (geröstetes Nori)
- Für den Reis
- 400 g gekochter Rundkornreis, noch warm
- 1 EL Sesamöl
- 1/2 TL Salz
- Für die Füllung
- 1 Karotte, in dünnen Streifen
- 150 g Spinat, blanchiert
- 1 Knoblauchzehe, gehackt (für den Spinat)
- 3 Eier, verquirlt
- 2 Streifen Danmuji (eingelegter gelber Rettich)
- 150 g Rinderhackfleisch oder 4 Scheiben Schinken/Spam
- Salz, Sesamöl, Sesamsamen – zum Würzen der einzelnen Füllungen
- Für die Fleischmarinade (bei Rinderhack)
- 1 EL Sojasauce
- 1/2 EL Zucker
- 1 TL Sesamöl
- 1 TL gehackter Knoblauch
- Zum Fertigstellen
- Sesamöl, zum Bestreichen der fertigen Rollen
- Sesamsamen, zum Bestreuen
Gimbap ist das koreanische Pausenbrot: in Gim (geröstetes Nori) gerollter, mit Sesamöl gewürzter Reis um eine bunte Füllung aus Gemüse, Ei und Fleisch – fest genug gerollt, dass die Scheiben beim Transport nicht auseinanderfallen. Jede Familie hat ihre eigene Füllungskombination, aber das Prinzip bleibt gleich: jede Zutat wird einzeln vorbereitet und gewürzt, bevor alles gemeinsam gerollt wird. In den letzten Jahren ist besonders eine vegane Variante (“Tuna-less Gimbap”) auf TikTok und Instagram viral gegangen – Grund genug, hier mit der klassischen Version anzufangen, von der aus sich leicht variieren lässt.
Die Füllung vorbereiten
Gemüse und Ei
- Karotte. In dünne Streifen schneiden, in etwas Öl kurz anbraten und leicht salzen.
- Spinat. Kurz blanchieren, kalt abschrecken und gut ausdrücken. Mit dem gehackten Knoblauch, einer Prise Salz und etwas Sesamöl vermengen.
- Ei. Verquirlen, leicht salzen und in einer flachen, geölten Pfanne als dünnes Omelett braten. Auskühlen lassen und in Streifen schneiden.
- Danmuji. In lange, dünne Streifen schneiden (meist schon fertig im Glas oder als Packung erhältlich).
Fleisch
- Bei Rinderhack: mit Sojasauce, Zucker, Sesamöl und Knoblauch vermengen und in einer Pfanne durchbraten, bis keine Flüssigkeit mehr da ist.
- Bei Schinken oder Spam: Scheiben in einer trockenen Pfanne von beiden Seiten kurz anbraten, bis sie leicht Farbe bekommen.
Reis
- Den warmen Reis mit Sesamöl und Salz vermengen, bis jedes Korn glänzt. Auf Körpertemperatur abkühlen lassen – zu heißer Reis macht das Gim weich und reißt beim Rollen leichter.
Rollen
- Ein Gim-Blatt mit der glänzenden Seite nach unten auf eine Bambusmatte legen.
- Eine dünne, gleichmäßige Reisschicht auftragen, dabei am oberen Rand etwa 2 cm frei lassen.
- Die Füllung in einer Reihe quer über die untere Hälfte des Reises anordnen – Karotte, Spinat, Ei, Danmuji und Fleisch nebeneinander.
- Mit der Bambusmatte von unten beginnend fest aufrollen, dabei die Füllung mit den Fingern an Ort und Stelle halten. Am Ende leicht andrücken, damit die Rolle zusammenhält.
- Die fertige Rolle dünn mit Sesamöl bestreichen und mit Sesamsamen bestreuen.
- Mit einem scharfen, leicht angefeuchteten Messer in 1,5 cm dicke Scheiben schneiden.
Ein Tipp zur Füllung
Die Füllung lässt sich beliebig anpassen – Gurke, geröstetes Fischkuchen (Eomuk) oder Thunfischsalat sind ebenso klassische Varianten wie die komplett vegane Version ohne Ei und Fleisch, dafür mit mehr Gemüse. Wichtig ist nur, dass jede Zutat vorher einzeln gewürzt wird, nicht erst beim Rollen – das macht am Ende den Unterschied im Geschmack.
Mehr zu den Zutaten
Mehr zu Gim (koreanisches Nori) gibt es schon jetzt im Zutaten-Lexikon.