Über uns

Zwei Menschen, ein Küchentisch, ziemlich viel Chaos beim ersten gemeinsamen Kimchi-Versuch. So fing das eigentlich an.

Jisu liegt in einer Box voller koreanischer Lebensmittel und Snacks
@ Rwanda. Wie groß die Liebe zu der Box voller Korean Goodies von Yeunjoo ist, zeigt Jisu hier lieber gleich mit dem ganzen Körper.

Fangen wir mit Jisu an, denn seine Geschichte ist die schrägere von beiden. Aufgewachsen in Österreich, aber quasi zwischen Gochujang-Kartons großgeworden — seine Eltern haben jahrelang koreanische Lebensmittel nach Europa gebracht. Als Teenager fand er das vermutlich eher peinlich als cool. Nach dem Studium hat es ihn nach London, Kigali, Paris, Kabul, Damaskus, Myitkyina (Myanmar), Beirut und Kyjiw verschlagen — heute lebt und arbeitet er in Deutschland. Und ausgerechnet ein Teller koreanisches Essen ist das Einzige, was ihn zuverlässig erdet. Das, wovor er als Kind wahrscheinlich die Augen verdreht hat, ist heute sein Zuhause-Gefühl. Manchmal holt einen die eigene Geschichte eben doch ein.

Und dann ist da Yeunjoo: Food-and-Agriculture-Mensch mit Leib und Seele, unter anderem bei McKinsey & Company und einem niederländischen Agrarunternehmen unterwegs, mit Stationen in Seoul, Shanghai, New York und anderen Städten. Seit ein paar Jahren pendelt sie, der Liebe wegen, zwischen Asien und Deutschland.

Zusammen sind wir YoriHase. Im Kern geht es uns um etwas ganz Einfaches: Wir wollen unsere Liebe zu koreanischem Essen mit allen teilen, die hier in Europa leben — online, Rezept für Rezept. Wir kochen mit dem, was es in Wien, Berlin oder Zürich wirklich im Supermarkt gibt, plus ein paar Grundzutaten, die den Unterschied machen. Vom Fünf-Minuten-Gericht nach der Arbeit bis zum Sonntagsprojekt, nach dem die ganze Wohnung nach Zuhause riecht.

Familie in Hanbok feiert den ersten Geburtstag (Dol) der Tochter Lolo in Wien
In Wien, beim ersten Geburtstag ("Dol" auf Koreanisch) unserer ältesten Tochter Lolo.

Wir "entdecken" hier also nicht gerade koreanisches Essen wie Touristen. Für uns ist das Familie, Beruf und ein Stück Identität — und genau deshalb erzählen wir es lieber richtig.