Vorratsküche

Kkakdugi: Kimchi aus Rettichwürfeln

Kkakdugi: Kimchi aus Rettichwürfeln

Knackige Rettichwürfel, kräftig mit Gochugaru und Saeujeot gewürzt und kurz fermentiert – der Klassiker unter den koreanischen Vorratskimchis, ideal in größerer Menge angesetzt.

Vorbereitung 40 Min.
Portionen 4

Zutaten

Kkakdugi ist die würfelige Schwester vom klassischen Napa-Kimchi – gemacht aus Rettich statt Chinakohl, mit einem kräftigeren, etwas süßlicheren Biss. Wie die meisten Kimchis lohnt es sich, gleich eine größere Menge anzusetzen: frisch schmeckt es knackig und scharf, nach ein paar Tagen im Kühlschrank wird es milder und runder – beides hat seine Fans.

Vorbereiten

  1. Rettich in 2,5 × 2,5 cm große Würfel schneiden.
  2. Frühlingszwiebeln in 3 cm lange Stücke schneiden.
  3. Saeujeot grob hacken.

Vermengen und würzen

  1. Die Rettichwürfel mit dem Gochugaru vermengen, bis sie gleichmäßig rot gefärbt sind.
  2. Gehackten Knoblauch, Ingwer und den gehackten Saeujeot dazugeben und vermengen, dann die Frühlingszwiebeln unterheben und leicht durchmischen. Mit Salz und Zucker nachwürzen, falls nötig.
  3. In ein Kimchi-Gefäß füllen und fest andrücken. Bei ca. 20 °C Raumtemperatur etwa einen Tag stehen lassen – sobald es leicht nach beginnender Fermentation riecht, in den Kühlschrank stellen.

Ein Tipp zum Würzen

Wer Austern hinzufügt, bekommt einen frischen, tiefen Umami-Geschmack – allerdings fermentiert das Kkakdugi dann auch schneller. Als Fischsauce/Salzgarnelen eignen sich neben Saeujeot auch Sardellen-Fischsauce (Myeolchi-aekjeot) oder Sandaal-Fischsauce (Kkanari-aekjeot).

Mehr zu den Zutaten

Mehr zu Gochugaru (koreanische Chiliflocken) und Aekjeot (koreanische Fischsauce) gibt es schon jetzt im Zutaten-Lexikon. Saeujeot bekommt bald einen eigenen Steckbrief.